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Küstenglanz Veranstaltungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Geltungsbereich

(1) Soweit nicht anders ausdrücklich vereinbart, gelten für alle Leistungen (Konzeption, Organisation,

Planung, Durchführung, Begleitung und Evaluation von Veranstaltungen und

Vermittlung von Leistungen Dritter zur Durchführung von Veranstaltungen, etc.) zwischen

dem Kunden und Küstenglanz Veranstaltungen, Inhaberin Evelyn Petersen, Zum Waldbad 10, 27404

Hesedorf/Gyhum (nachfolgend "Küstenglanz" genannt)

die folgenden „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ (AGB).

(2) Grundsätzlich gelten die nachfolgenden AGB sowohl gegenüber Verbrauchern als auch

gegenüber Unternehmern. Sofern eine Klausel nur für Verbraucher oder Unternehmer gilt,

wird an der jeweiligen Stelle darauf hingewiesen.

§ 2 Definitionen

(1) Verbraucher im Sinne dieser AGBs sind natürliche Personen, die mit Küstenglanz in eine

Geschäftsbeziehung treten, ohne dass dies ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen

Tätigkeit zugerechnet werden kann.

(2) Unternehmer im Sinne dieser AGBs sind natürliche und juristische Personen oder

rechtsfähige Personengesellschaften, die bei Abschluss eines Vertrages mit Küstenglanz in

Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln.

(3) Veranstalter im Sinne dieser AGBs ist der Kunde. Küstenglanz tritt, soweit nicht ausdrücklich

schriftlich anders vereinbart, nicht als Veranstalter sondern als Dienstleister für den

Kunden auf.

§ 3 Leistungsumfang, Angebote und Auftragsabschluss

(1) Grundlage des Auftragsabschlusses ist das jeweilige schriftliche Angebot von Küstenglanz,

in dem die Leistungen und die dafür zu entrichtende Vergütung festgehalten werden.

Das Angebot von Küstenglanz ist freibleibend und unverbindlich und stellt eine Aufforderung

an den Kunden dar, Küstenglanz mit der Durchführung von Dienstleistungen zu beauftragen.

Küstenglanz bemüht sich für alle Veranstaltungen Zahlungspläne zu entwickeln, die sich an

den Zahlungsbedingungen der beauftragten Dienstleister orientieren.

(2) Die Beauftragung von Küstenglanz erfolgt auf der Grundlage des Angebotsschreibens

gemäß Absatz 1 dieser Norm. Die Beauftragung durch den Kunden stellt ein Angebot im

Rechtssinne dar. Dieses Angebot kann schriftlich mündlich oder in sonstiger Weise erfolgen.

(3) Der Auftrag kommt erst durch Bestätigung durch Küstenglanz zustande. Diese Bestätigung

kann schriftlich, in Textform oder konkludent durch die Erbringung einer auftragsgemäßen

Ausführungshandlung durch Küstenglanz erfolgen. Diese Bestätigung stellt eine Annahme

im Rechtssinne dar.

(4) Zur Erbringung der Leistungen gem. Absatz 1 ist es Küstenglanz gestattet Aufträge an

Dritte zu vergeben. Der Abschluss der Verträge erfolgt, wenn nicht im Einzelfall etwas anderes

vereinbart wird, unmittelbar zwischen Küstenglanz und dem jeweiligen Dritten. Küstenglanz

ist nicht verpflichtet, über die von Dritten in ihrem Auftrag erbrachten Leistungen Rechnung

zu legen oder Rechnungen Dritter vorzulegen.

§ 4 Nachträgliche Änderungen des Leistungsumfangs

(1) Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich grundsätzlich aus dem Angebotsschreiben

gemäß § 3 Abs. 1.

(2) Änderungen oder Abweichungen nach erfolgter Annahme gemäß § 3 Abs. 3 des vereinbarten

Leistungsumfangs, die vom Kunden gewünscht oder notwendig werden, sind Küstenglanz schriftlich mitzuteilen.

Der Kunde teilt solche Änderungen unverzüglich mit. Diese Änderungen

werden erst wirksamer Bestandteil des Vertrages, wenn Küstenglanz dem zugestimmt

hat. Die Zustimmung kann schriftlich, mündlich, in Textform oder konkludent durch

die Erbringung einer auftragsgemäßen Ausführungshandlung durch Küstenglanz erfolgen.

Für keine der Vertragsparteien folgt aus solchen Änderungen ein Kündigungsrecht, sofern es

sich nicht um wesentliche Änderungen handelt. Wesentliche Änderungen sind beispielsweise:

- eine Änderung der Teilnehmerzahl von mehr als 10 v.H. der nach § 3 Abs. 1 kalkulierten

Teilnehmerzahl einer Veranstaltung;

- eine kurzfristige Verlegung des Veranstaltungsortes; Wann eine Verlegung des Veranstaltungsortes

kurzfristig ist, ist im Einzelfall und unter Berücksichtigung der jeweiligen

Veranstaltung zu entscheiden. In jedem Fall ist aber eine Verlegung des Veranstaltungsortes

von weniger als 15 Tagen vor dem vereinbarten Termin als kurzfristig

anzusehen.

Änderungen können jedoch zur Verschiebung von verbindlichen und unverbindlichen Leistungsterminen

führen, die der Kunde mit der Auftragsänderung/-erweiterung akzeptiert.

(3) Der Kunde hat eine zusätzliche Vergütung, die sich aufgrund einer Änderung im Sinne

des Absatzes 2 ergibt, zu tragen.

§ 5 Nebenkosten und Abrechnung

(1) Übliche Nebenkosten, sowohl aus Leistungen nach § 3, als auch aus Leistungen nach

§ 4, wie z.B. Boten- oder Taxifahrten, KSK und GEMA-Kosten, Frachtkosten, weitere Nebenkosten,

die aus der Anmietung einer Location (Heizungs-, Abfallentsorgungs-, Reinigungskosten

etc.) oder aus anderen veranstaltungsspezifischen Gründen entstehen, bedürfen keiner

separaten Beauftragung durch den Kunden.

(2) Die Abrechnung erfolgt vollständig zwischen dem Kunden und Küstenglanz. Kosten, die

durch die Beauftragung Dritter entstehen, werden zwischen Küstenglanz und dem Dritten

abgerechnet.

§ 6 Fälligkeit, Zahlung, Verzug

(1) Die Vergütung wird in der vereinbarten Höhe entsprechend des Auftrags mit Rechnungsstellung

sofort fällig.

(2) Küstenglanz ist berechtigt, zur Deckung des Aufwandes Vorschüsse in angemessener

Höhe zu verlangen. Befindet sich der Kunde mit der Zahlung des Vorschusses im Verzug,

hat Küstenglanz das Recht die Leistung zu verweigern oder den Auftrag fristlos zu kündigen.

(3) Bei Annahme des Auftrages gem. § 3 Abs. 3 stellt Küstenglanz dem Kunden 50 v.H. der

Vergütung nach § 3 Abs. 1 in Rechnung. Vier Wochen vor dem voraussichtlichen Termin

der Veranstaltung stellt Küstenglanz dem Kunden weitere 40 v.H. der Vergütung nach § 3

Abs. 1 in Rechnung. Nach der Durchführung der Veranstaltung stellt Küstenglanz dem Kunden

eine Schlussrechnung.

(4) Neben der Zahlung der Vorschüsse nach Absatz 3 dieser Norm verpflichtet sich der

Kunde solche Vorauszahlungen zu leisten, die Dritte im Rahmen des Auftrages von Küstenglanz

verlangen. Satz 1 gilt nur, wenn die Vorschüsse nach Absatz 3 dieser Norm zur Abdeckung

der Vorschussverlangen der Dritten nicht ausreichen. Küstenglanz informiert den

Kunden über solche Zahlungsverlangen Dritter unverzüglich. Danach trägt der Kunde die

Verantwortung für die Einhaltung etwaiger Zahlungsziele Dritter.

§ 7 Pflichten des Kunden, Veranstalter-Haftpflicht

(1) Der Kunde hat Küstenglanz alle für die Auftragsdurchführung notwendigen Informationen

unverzüglich zu erteilen. Verzögerungen aus fehlender Mitwirkung des Kunden gehen nicht

zu Lasten von Küstenglanz.

(2) Als Veranstalter ist der Kunde verpflichtet, gegebenenfalls auch zusätzliche Maßnahmen

zu ergreifen, um gesetzliche Vorgaben, wie den Jugendschutzvorschriften u.a. zu genügen.

Insbesondere ist der Kunde verpflichtet, in Absprachen mit Behörden erforderliche Genehmigungen

u.a. rechtzeitig einzuholen und den Aufwand zu tragen.

(3) Darüber hinaus empfiehlt Küstenglanz dem Kunden den Abschluss einer angemessenen

Haftpflichtversicherung für die jeweilige Veranstaltung.

§ 8 Vom Kunden eingebrachte Vorlagen

(1) Sofern im Rahmen einer von Küstenglanz erbrachten Dienstleistung Muster, Logos, Fotos,

Texte oder ähnliche Vorlagen durch den Kunden zur Nutzung überlassen werden, trägt

der Kunde die Verantwortung dafür, dass alle notwendigen Nutzungsrechte vorliegen. Küstenglanz

führt keine Überprüfung der Urheberrechte durch.

(2) In jedem Fall stellt der Kunde Küstenglanz von etwaigen Schadensersatzforderungen

Dritter frei.

§ 9 Eigentum von Küstenglanz

(1) Alle von Küstenglanz erstellten Konzepte, Präsentationen, Ideen, Logos, Texte und ähnliche

Leistungen und Werke bleiben Eigentum von Küstenglanz, gleich ob es zwischen dem

Kunden und Küstenglanz zum Vertragsabschluss kommt oder nicht. Der Kunde erwirbt bei

Vertragsschluss lediglich das Recht der Nutzung im Rahmen der jeweiligen Veranstaltung.

(2) Jede über den in Absatz 1 dargestellten Umfang hinaus gehende Nutzung, wie beispielsweise

die Nutzung für eine weitere Veranstaltung gleicher oder einer anderen Art oder

die Weitergabe an Dritte bedarf der ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung von Küstenglanz.

Diese Zustimmung wird nur gegen die Vereinbarung einer gesonderten Vergütung

erteilt.

(3) Über den Umfang der Nutzung durch den Kunden steht Küstenglanz ein Auskunftsanspruch

zu.

§ 10 Aufzeichnungen der Veranstaltung

(1) Fotographien sowie Video- und Tonaufzeichnungen von Veranstaltungen, die über den

privaten Gebrauch hinausgehen, bedürfen der ausdrücklichen, schriftlichen Zustimmung von

Küstenglanz. Dies gilt insbesondere, wenn Fremdleistungen durch Künstler erbracht werden.

Aufzeichnungen jeglicher Art für Fernsehen, Rundfunk und andere Institutionen und Medien

zu tätigen, diese zu nutzen oder anzubieten, ist nur mit ausdrücklicher, schriftlicher Genehmigung

von Küstenglanz gestattet.

(2) Der Kunde erteilt Küstenglanz die Erlaubnis zur Nutzung von selbst erstellten oder durch

Dritte im Sinne des § 3 Abs. 4 S. 1 erstellte Aufzeichnungen (bspw. Fotographien, Videooder

Tonaufzeichnungen) für eigene werbliche Zwecke, insbesondere zur Nutzung auf der

eigenen Homepage (küstenglanz.de). Sollte auf diesen Aufzeichnungen der Name oder ein

Zeichen des Kunden erscheinen, wird Küstenglanz die Erlaubnis zur Nutzung insofern explizit

vom Kunden einholen.

§ 11 Kündigung

(1) Der Kunde ist berechtigt, das Auftragsverhältnis mit Küstenglanz jederzeit zu kündigen.

Die Kündigung bedarf der Schriftform.

(2) Die Kündigung des Auftragsverhältnisses verpflichtet den Kunden jedoch zur Zahlung

der Vergütung nach folgenden Regelungen:

(a) Der Kunde ist zum Ausgleich sämtlicher Aufwendungen verpflichtet, die Küstenglanz bis

zum Zeitpunkt der Kündigung tatsächlich entstanden sind. Dies umfasst sowohl den Aufwand

durch eingesetztes Material als auch durch aufgewandte Zeit.

(b) Unabhängig von (a) ist der Kunde verpflichtet, Küstenglanz für bereits erbrachte Vorleistungen

einen Ausgleich nach folgender Staffelung zu zahlen:

- bis zu 5 Monaten vor dem Event 20% der vereinbarten Vergütung nach § 3 Abs. 1 und § 4

Abs. 3

- bis zu 3 Monaten vor dem Event 40% der vereinbarten Vergütung nach § 3 Abs. 1 und § 4

Abs. 3

- bis zu 1 Monat vor dem Event 60% der vereinbarten Vergütung nach § 3 Abs. 1 und § 4

Abs. 3

- bis zu 14 Tage vor dem Event 95% der vereinbarten Vergütung nach § 3 Abs. 1 und § 4

Abs. 3

(3) Sofern im Fall einer Kündigung Kosten entfallen, wird dies im Rahmen des Absatzes 2

(b) dieser Norm dem Ausgleich gegen gerechnet.

(4) Dem Kunden wird es ausdrücklich gestattet nachzuweisen, dass ein Schaden nicht entstanden

ist bzw. dieser deutlich geringer ist als er sich nach den Regelungen des Absatzes 2

(b) und des Absatz 3 dieser Norm darstellt.

(5) Das gesetzliche Recht zur außerordentlichen Kündigung für beide Parteien bleibt hiervon

unberührt.

§ 12 Haftung, Haftungsumfang und Geltendmachung

(1) Küstenglanz haftet nur für Schäden, die aufgrund grober Fahrlässigkeit oder durch Vorsatz

entstehen. In allen Fällen ist die Haftung von Küstenglanz der Höhe nach auf den Betrag

der Vergütung gem. § 3 Abs. 1 und § 4 Abs. 3 beschränkt.

(2) Der Absatz 1 findet keine Anwendung im Falle der Verletzung von Leben, Körper und

Gesundheit.

(3) Ist der Kunde Unternehmer, hat er seine vertraglichen Ansprüche innerhalb von drei

Werktagen nach Kenntnis des den Anspruch auslösenden Sachverhalts schriftlich geltend zu

machen.

(4) Sofern an Rechtsgütern Dritter im Rahmen dieses Auftragsverhältnisses Schäden, die

durch den Kunden oder seine Gäste verursacht werden, entstehen und Küstenglanz von

dem Dritten insofern in Anspruch genommen wird, wird der Kunde Küstenglanz im Innenverhältnis

von allen etwaigen Schadensersatzforderungen des Dritten und allen weiteren Kosten

freihalten.

§ 13 Anwendbares Recht, Fremdsprache und Gerichtsstand

(1) Gerichtsstand ist Zeven.

(2) Sollte eine Bestimmung dieser Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise nicht rechtswirksam

sein, berührt das die Rechtsgültigkeit der übrigen Vereinbarung nicht. Die Parteien

vereinbaren, eine dem Sinn und Zweck dieser unwirksamen Bestimmung möglichst nahe

kommenden Ersatzbestimmung zu treffen.

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